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Dr. med. Frank Volta

Facharzt für Allgemeinmedizin

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Im menschlichen Darm leben mehrere Billionen Bakterien – eine unvorstellbar hohe Zahl. Normalerweise leben diese Einzeller „harmonisch“ miteinander, d. h. in einem ausgeglichenen prozentualen Verhältnis.

Diese Bakterien sind notwendig, um unsere Nahrung weiter verwerten zu können und sorgen somit dafür, daß die Verdauung bis zum Ende abläuft. Die Zusammensetzung der Bakterien ist unter anderem von unserer Nahrung abhängig. Die einzelnen Bakterienarten leben von verschiedenen Nahrungsbestandteilen. Bei falscher, einseitiger Ernährung wird das Wachstum bestimmter Bakterien gefördert, während dadurch andere am Wachstum gehindert werden.

In Deutschland ist eine fett- und eiweißreiche Ernährung recht häufig. Dadurch wird u. a. das Wachstum von Fäulnisbakterien gefördert. Hierdurch kommt es zur Bildung von großen Mengen von Gas mit der Folge von Bauchschmerzen, Völlegefühl und Blähungen. Außerdem erzeugen diese Bakterien große Mengen von Toxinen, also schädlichen Stoffwechselprodukten, die in das Blut übergehen. Folgen können Kopfschmerzen und Migräneanfälle sowie Gelenkbeschwerden, chronische Müdigkeit und viele andere Beschwerden sein. Aber auch Arzneimittel wie Antibiotika, eine Chemo- oder Strahlentherapie bei Tumorerkrankungen sowie anhaltender Streß können zu einer Veränderung der Zusammensetzung führen, das bakteriellen Gleichgewichtes im Darm stören, wodurch dessen Schleimhaut geschädigt werden kann. Die Darmschleimhaut ist jedoch der wichtigste Bestandteil unseres Immunsystems – circa 75 Prozent aller Zellen unseres Immunsystems befinden sich dort! Somit nimmt zwangsläufig  unser gesamtes Immunsystem Schaden.

Es kann dadurch zum Auftreten von Allergien, aber auch zu erhöhter Infektanfälligkeit sowie zu Pilz- und Hauterkrankungen kommen. Auch die Neurodermitis und andere Erkrankungen weisen oft einen Bezug zur geschädigten Darmschleimhaut auf.

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist insbesondere auch bei Tumorpatienten sehr wichtig. Bei einer Schädigung der Darmflora durch Chemo- oder Strahlentherapie ist eine Sanierung deshalb dringend erforderlich.

Es gibt Therapien, mit denen man die Keimbesiedlung des Darms normalisieren kann. Zuvor jedoch ist es wichtig, eine genaue Analyse der Zusammensetzung der Darmkeime vorzunehmen. Zu diesem Zweck wird eine Stuhlprobe entnommen und zu einem spezialisierten Labor gesandt. In meiner Praxis arbeite ich mit dem Labor Dr. Ernst in Leer eng zusammen. Bei einer QUANTITATIVEN STUHLFLORA-ANALYSE wird eine Übersicht über die im Darm vorhandenen Keime und ihr Verhältnis zueinander vorgenommen. Aufgrund dieser Analyse erarbeiten wir dann eine konkrete Therapieempfehlung und gegebenenfalls einen Ernährungsplan. Dies hilft, die Regeneration der Darmschleimhaut und des Immunsystems zu normalisieren. Ziel der Therapie ist es, die Bakterienzusammensetzung und damit den Zustand des Darms so zu verändern, daß es zu einem optimalen Verdauungsablauf und damit zu einem gut funktionierenden Immunsystem führt. Diese Therapien werden ganz individuell auf Sie abgestimmt.

Sind Sie interessiert? Ich spreche gerne mit Ihnen darüber.

Beispiel einer Stuhlfloraanalyse























Bei dieser Patientin finden sich zu wenig Dünndarmkeime (Eubacterium spec., Bacteroides spec. und Bifidobakterien), stattdessen wuchern vermehrt Chlostridien (Fäulniskeime), die Toxine (schädigende Gifte) absondern.

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